Überraschung! Das unterschätzte Gefühl, das das Leben lebenswert macht (Outtakes)

PH0516Hier also, wie im vorigen Post versprochen und wie üblich bei neuen Artikeln von mir, die Outtakes aus meinem Psychologie-Heute-Beitrag „Überraschung!“. Passagen also, die es aus Platzgründen nicht ins Heft geschafft haben. Im Gegensatz zu Printmedien kennt das Internet glücklicherweise keine Begrenzungen 😉

Los geht’s:

Überraschung ist ein rätselhaftes Gefühl mit vielen Facetten. Einerseits verunsichert sie, andererseits kann sie Freude und Glück intensivieren. Kinder – und nicht nur sie – lernen aus ihr. Kurz: Sie gibt unserem Leben Würze und sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird.

Unser Leben ist gleichzeitig ärmer und reicher an Überraschungen als das unserer Vorfahren. Der technische Fortschritt und speziell die Digitalisierung sorgen dafür, dass Veränderungen immer schneller auf uns einprasseln. In immer kürzeren Abständen sind wir mit Neuerungen konfrontiert, im Beruf und auch in der Freizeit. Wer arbeitet schon noch auf dieselbe Art und Weise wie vor 25 oder auch nur zehn Jahren? Wer hört noch Musik oder schaut Videos wie in der gar nicht so weit zurückliegenden Vergangenheit? Weiterlesen

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Überraschung! Das unterschätzte Gefühl, das das Leben lebenswert macht

Das Mai-Heft von Psychologie Heute enthält meinen Artikel Überraschung! Er basiert unter anderem auf dem Buch Surprise: Embrace the Unpredictable and Engineer the Unexpected von Tania Luna und LeeAnn Renninger.

Ich fand das Thema sehr spannend und habe eine Menge Neues und Nützliches gelernt. In einem zweiten Post in den kommenden Tagen werde ich hier im Blog einige Passagen veröffentlichen, die es aus Platzgründen nicht ins heft geschafft haben.

Jetzt aber erst einmal für, die die es interessiert meine weiteren Quellen:

Weiterlesen

Jetzt in Gänze online: Mein Artikel über Sinn und Nutzen des Spielens

Mein Artikel „Warum wir viel mehr spielen sollten“ aus dem Februar-Heft von Psychologie Heute, mehr dazu z. B. hier,  ist jetzt auch online zu finden. Und zwar auf der Website der Bielefelder Rußheideschule. Ganz legal, denn Psychologie Heute und ich haben der Veröffentlichung auf Anfrage von Dorothea Ruh zugestimmt.

Frau Ruh leitet das Projekt Lernen durch Spielen. Mehr über diese spannende Idee und ihre Verwirklichung können Sie auf der Website erfahren. Ein Besuch lohnt sich.

Und hier noch einmal ein Link zu der Seite, auf der Sie meinem Artikel (pdf) finden können. Viel Spaß beim Lesen!

Ach ja, Bonusmaterial zu diesem Artikel gibt es in diesen Posts:

Menschen, die ewigen Kinder: Warum Spielen für uns so wichtig ist (Teil 1)

und

Menschen, die ewigen Kinder: Warum Spielen für uns so wichtig ist (Teil 2).

Menschen, die ewigen Kinder: Warum Spielen für uns so wichtig ist (Teil 2)

Das aktuelle Heft von Psychologie Heute (2/14) enthält u. a. meinen Artikel Warum wir viel mehr spielen sollten. (Ergänzung vom 28.2.2014: Jetzt in Gänze online: Mein Artikel über Sinn und Nutzen des Spielens.)

Wie ich in meinem vorherigen Post angekündigt habe, nenne ich hier für Interessierte meine wichtigsten Quellen.

Los geht’s:

Genannte Bücher:
Stuart Brown, M.D., with Christopher Vaughan Play: How It Shapes the Brain, Opens the Imagination, and Invigorates the Soul
New York: Avery, 2009.
Arne Gillert, Der Spielfaktor – Warum wir besser arbeiten, wenn wir spielen. Heyne, München 2011
Sergio Pellis, Vivien Pellis, The Playful Brain – Venturing to the Limits of Neuroscience. Oneworld Publications, London 2009 (nicht so wichtig, weil v. a. über Tiere und sehr wissenschaftlich)

Zwei weitere, aktuelle Bücher:
Patrick Bateson, Paul Martin: Play, Playfulness, Creativity and Innovation. Cambridge University Press, Cambridge 2013
Peter Gray: Free to Learn: Why Unleashing the Instinct to Play Will Make Our Children Happier, More Self-Reliant, and Better Students for Life. Basic Books, New York 2013

Die wichtigsten Artikel:
Linda Stone, A More Resilient Species.
Bruno Bettelheim: The Importance of Play.
David Elkind: Can We Play?
When Work Is Play
Dort: Peter Gray: The Value of Play.
Leon Seltzer: http://www.psychologytoday.com/collections/201301/when-work-is-play/the-purpose-purposelessness
Peter Gray bei Psychology Today, speziell The Value of Play I-IV und Play Makes Us Human I-VI: http://www.psychologytoday.com/blog/freedom-learn?page=2
Peter Gray: The Decline of Play and the Rise of Psychopathology in Children and Adolescents.
BBC: Why do animals like to play?
John Cleese: Hare Brain, Tortoise Mind: An Excellent Combination
John Cleese – a lecture on Creativity: http://vimeo.com/18913413#at=0
Spinka M, Newberry RC, Bekoff M.: Mammalian play: training for the unexpected.
Jean Twenge (extensisch/intrinsisch) http://selfdeterminationtheory.org/SDT/documents/MMPIchangeCPR.pdf

Zitat von Pat Kane
Sein Buch The Play Ethic
Zitat von Roy Blount
Zitat/Geschichte von Richard Feynman: Surely you’re joking, Mr. Feynman, von Richard Feynman, S. 157-158

Noch mehr Entspannungsübungen

Gestern habe ich an dieser Stelle von dem Buch Rasant entspannt von Norbert Fessler geschwärmt.

Heute möchte ich in diesem Zusammenhang auf einen Artikel hinweisen, den ich vor einiger Zeit für die Zeitschrift Brigitte Woman geschrieben habe: Was bei Schmerzen im Nacken hilft. Dort werden einige Übungen erklärt, die helfen, speziell die Nackenmuskeln zu entspannen. Auch dieses Programm (Rückenfit am PC) wurde von Wissenschaftlern zusammengestellt, in diesem Fall u. a. von Dr. Anett Reißhauer vom Arbeitsbereich Physikalische Medizin und Rehabilitation der Charité-Universitätsklinik in Berlin.

Buchempfehlung: „Rasant entspannt“

Coverabbildung © Holger Münch, TRIAS Verlag

„Stress im Job, Hektik im Alltag und ein strammes Freizeitprogramm – da ist es kein Wunder, wenn der Nacken verspannt, der Rücken schmerzt oder der Schädel brummt. Mit einem achtsamen Blick auf sich selbst und einfachen Minuten-Übungen lassen sich typische Stresssituationen entschärfen und Beschwerden rasch lindern.“ So beginnt eine Pressemitteilung, die für das Buch Rasant entspannt von Norbert Fessler wirbt. Und ich muss sagen: In diesem Fall trifft die Werbung einmal zu.

Wer wie ich die meiste Zeit mehr oder weniger krumm vorm PC sitzt und auf den Bildschirm starrt, dessen Muskeln sind am Ende des Tages — oder vieler Tage — so verspannt, dass sie dies durch Schmerzen in Kopf, Nacken und Schultern kundtun. Stress und Zeitdruck tun ihr Übriges.

Was mich beim Lesen der besagten Pressemitteilung neugierig machte, waren die Worte „neun Kurzprogramme für Körper und Geist , die sich problemlos in den Alltag integrieren lassen“ sowie die Erklärung, dass diese Übungen „mit insgesamt 14 Expertinnen und Experten“ vom Autor „entwickelt“ und „evaluiert“ wurden.

Geschrieben hat das Buch Prof. Dr. phil. habil. Norbert Fessler. Er ist Professor für Sozialwissenschaften des Sports am Institut für Bewegungserziehung und Sport der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Seit 1999 ist er Leiter der Entspannungsseminare in der Lehrerausbildung und 2010 gründete er die Arbeitsgruppe KET (Karlsruher Entspannungstraining).

Als Schreibtischtäterin (s. o.) empfand ich die Übungen für Augen, Nacken und Schultern als besonders wohltuend. Ich verspürte schnell eine Besserung und fühlte, wie die Muskeln, zum Beispiel im Bereich der Schultern, sich dehnten und entspannten. Wie versprochen sind die Übungen einfach und nehmen relativ wenig Zeit in Anspruch. Weitere Kurzprogramme widmen sich Kiefermuskeln, Brustkorb, Rücken (!), Händen, Beinen und Füßen.

Im hinteren Teil des Buchs erklärt Fessler, wie man verschiedene Übungen kombinieren und in Alltagssituationen trainieren kann, zum Beispiel während der Gartenarbeit, vor dem Fernseher oder beim Telefonieren.

„Rasant entspannt“ kostet als Print-Buch 14,99 € und als E-Book 11,99 € (Stand 5.10.2013).

Weitere Informationen: Die besten Minuten-Übungen gegen Alltagsstress.