Verdacht auf Fälschung von Krebsmedikamenten in Bottrop

Über einen besonders schlimmen Fall von Medikamentenfälschung habe ich gerade in diesem Artikel von David Schraven gelesen: Ein Beutel ohne Wirkstoff. Ein Apotheker in Bottrop, also hier in Deutschland, wird verdächtigt, Krebsmedikamente verdünnt oder sogar stattdessen Infusionslösungen ganz ohne Wirkstoff verkauft zu haben. Man spricht von 40000 Fällen, was natürlich nicht der Zahl der betroffenen Patienten entspricht, weil man während einer Therapie eine Reihe von Infusionen erhält. Trotzdem finde ich die Zahl erschreckend.

Dieser Apotheker hat also, wenn sich der Verdacht bestätigt, aus reiner Geldgier den Tod von Menschen, die ihm vertraut haben, in Kauf genommen. Ich schreibe hier sonst nicht so persönlich, aber ich muss sagen: Ich bin fassungslos und wütend. Weiterlesen

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