Gefälschte Medikamente gefährden auch Nutztiere

Ich habe gerade einen interessanten Artikel von Pete Kingsley darüber entdeckt, dass gefälschte Tierarzneimittel Viehherden in Afrika bedrohen — und damit indirekt natürlich auch die Lebensgrundlage der betroffenen Menschen: Fake animal drugs threaten African livestock and livelihoods.

Kingsley schreibt:

The International Federation of Animal Health estimates that the trade in sub-standard and non-registered drugs in Africa is worth US$400m a year – the same size as the official market. The manufacturers, sellers, and customers I’ve spoken to over believe that the problem has been around for decades, but has got much worse in the last five to ten years.

Ein Grund dafür ist natürlich, das sich mit Mitteln, die weniger oder gar keinen Wirkstoff enthalten, große Gewinne erzielen lassen. Ein anderer, dass es schwierig ist, die Qualität der Medikamente zu überprüfen, weil, so schreibt Kingsley, Tests kompliziert und teuer sind. Der Artikel zählt noch weitere interessante Aspekte auf, die ich hier aber nicht alle referieren möchte, da man sie bei Interesse genauso gut dort nachlesen kann.

Dieser kurze Post ist auch ein Service für die Leser meines Buches Tödliche Imitate, die hier im Blog kontinuierlich neue ergänzende Informationen zum Thema gefälschte Medikamente finden. Es ist doch schön, welche Möglichkeiten das Internet uns bietet 🙂

TODLICHE IMITATE - 2000