Gefälschtes Valium in Schottland

Medikamentenfälscher produzieren tatsächlich alles, womit sich Geld machen lässt. Gerade habe ich diesen Artikel auf der BBC-Website gefunden: Fake valium ‚cheaper than chips‘, warns drug expert. Darin geht es darum, dass nachgemachtes Valium Schottland geradezu überschwemmt. In diesem Fall sind die Opfer Drogensüchtige und die Tabletten wurden mit sechs Todesfällen in Verbindung gebracht. Weitere Informationen enthält, wie gesagt, der BBC-Beitrag.

Dieser Post ist auch ein Service für die Käufer meines Büchleins Tödliche Imitate, die in der entsprechenden Rubrik immer wieder neue, interessante Informationen über gefälschte Medikamente finden können. Dasselbe gilt natürlich für alle anderen, die sich für das Thema interessieren. Leider wird mir das Material vermutlich noch eine ganze Zeit lang nicht ausgehen.

TODLICHE IMITATE - 2000

Mein Roman Ohne Skrupel behandelt das Thema gefälschte Medikamente ebenfalls, und zwar in Form eines spannenden internationalen Thrillers.
OHNESKRUPELkobo

Unordnung – Warum und wann ein bisschen Chaos uns guttut

ph0217

Wie im vorherigen Post versprochen, hier nun die wichtigsten Quellen zu meinem Psychologie-Heute-Artikel Schon in Ordnung!. sowie im Anschluss daran weitere interessante Funde zum Thema, die ich gemacht habe, als der Artikel schon fertig war.

Die wichtigsten Quellen:

Bücher:

Tim Harford, Messy The Power of Disorder to Transform Our Lives. Riverhead Books, New York 2016

Eric Abrahamson, David H. Freedman, Das perfekte Chaos: Warum unordentliche Menschen glücklicher und effizienter sind. Econ Verlag, Berlin 2007 (Schon älter, erscheint, soweit ich sehen kann, nicht mehr auf Deutsch, sondern nur noch auf Englisch und ich habe es kaum verwendet)

Wichtige Artikel:

(Reihenfolge der Angaben: Autoren/Titel/Zeitschrift/Nr./Jahr/Seiten/DOI)

Delphine Dion, Ouidade Sabri, Valérie Guillard/Home Sweet Messy Home: Managing Symbolic Pollution/Journal of Consumer Research/41/2014/565-589/10.1086/676922

Kathleen D. Vohs, Joseph P. Redden, Ryan Rahinel/ Physical Order Produces Healthy Choices, Generosity, and Conventionality, Whereas Disorder Produces Creativity/Psychological Science/24(9)/2013/1860-1867/10.1177/0956797613480186

Boyoun (Grace) Chae, (Juliet) Zhu/Environmental Disorder Leads to Self-Regulatory Failure/Journal of Consumer Research/40/2014/1203-1218/10.1086/674547

Daniel D. Sleator, Robert E. Tarjan/Amortized efficiency of list update and paging rules/ Communications of the ACM/28(2)/1985/202-208/10.1145/2786.2793 ((doi führt zum Journal, eine andere Angabe habe ich nicht gefunden))

Steve Whittaker, Julia Hirschberg/The character, value and management of personal paper archives/ACM Transactions on Computer-Human Interaction/8(2)/2001/150-170/ 10.1145/376929.376932

Steve Whittaker, Tara Matthews, Julian Cerruti, Hernan Badenes, John Tang/Am I wasting my time organizing email? A study of email refinding/CHI ’11 Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems/2011/3449-3458/10.1145/1978942.1979457

Alison Kidd/The Marks are on the Knowledge Worker/CHI ’94 Proceedings of the SIGCHI Conference on Human Factors in Computing Systems/1994/186-191/10.1145/191666.191740

Craig Knight, S. Alexander Haslam/The Relative Merits of Lean, Enriched, and Empowered Offices: An Experimental Examination of the Impact of Workspace Management Strategies on Well-Being and Productivity/Journal of Experimental Psychology: Applied/16(2)/2010/158-172/10.1037/a0019292

Sowie

Tralee Pearce/Good news: Living with messiness has its benefits/The Globe and Mail/ 2013 http://www.theglobeandmail.com/life/relationships/good-news-living-with-disorder-has-its-benefits/article12395131/?page=all (Interview mit Eric Abrahamson)

Brian Christian, Tom Griffiths/File that under ‘M’ for messy/The Guardian/2016 http://www.theguardian.com/lifeandstyle/2016/apr/17/file-that-under-m-for-messy-paperwork-solution

Tom Vanderbilt/The Traffic Guru/Wilson Quaterly/2008 http://archive.wilsonquarterly.com/essays/traffic-guru (Artikel über Hans Monderman)

Interessante spätere Funde zum Thema, die mit dem zu haben, was ich in meinem Artikel beschreibe:

– Ms. Mann’s earliest photograph in the Gagosian exhibition focuses on Twombly’s tidy lineup of paints, brushes and stained cloths in a spartan linoleum-floored room. “I had no idea what level of misrule and chaos it would turn into,” she said. Over the sequence, the space becomes densely populated with Twombly’s secondhand finds, including a plastic flamingo and ceramic frog, and white plaster assemblage sculptures, bathed in hazy light filtering through the Venetian blinds. Aus: http://www.nytimes.com/2016/09/07/arts/design/sally-mann-cy-twombly-remembered-light.html?_r=0

Manchmal kann es auch starke äußere Anreize geben, radikal aufzuräumen:

Finally, under subpoena, Trump appeared for a short deposition. When asked about the missing documents, he made a shocking admission: The Trumps had been destroying their corporate records for the previous six months … in order to “save space,” Trump testified, officials with his company had been tossing documents into the shredder and garbage. Aus: http://europe.newsweek.com/donald-trump-companies-destroyed-emails-documents-515120

Der Autor Michael Bond:

„Paper is my problem. I have finished and unfinished stories all over the place. When I really want something – a particular page or a reference book – I can’t find it, so it doesn’t work incredibly well. I am running out of flat surfaces. It is ridiculous, really. And I am running out of space on my bookshelves – I have a lot of fat reference books everywhere and no space for anything new.“ Aus: https://www.theguardian.com/books/2016/dec/24/michael-bond-writing-day-paddington-bear

Über den Regisseur Chris Columbus:

On a white board behind the desk is a complicated-looking production schedule listing various projects at different stages of development … His cluttered desk is covered with DVDs, books and family photos. Aus: https://www.theguardian.com/lifeandstyle/2013/apr/26/chris-columbus-childrens-novel-house-secrets

– Das Foto von Ray Bradburys Büro spricht für sich 🙂

Aus einem Artikel über den leider verstorbenen Hans Rosling:

I first met him in his messy, overloaded office at Uppsala University …

Unordnung – Ihr schlechter Ruf ist unbegründet

ph0217Das Februar-Heft von Psychologie Heute enthält meinen Artikel über Unordnung und warum sie manchmal durchaus nützlich ist. Bei der Recherche habe ich einiges gelernt, das mich doch sehr erleichtert hat 😉

Wie üblich enthält dieser erste Post zu dem Artikel die Outtakes, also die Passagen, die es aus Platzgründen nicht ins Heft geschafft haben.Was mir besonders bemerkenswert erscheint, habe ich gefettet.

In einem zweiten Post verrate ich meine wichtigsten Quellen und gebe Hinweise auf einige Zitate und Links, die ich erst nach dem Schreiben gefunden habe.

Genug der Vorrede. Hier sind die Outtakes:

Um zu zeigen, wie unrealistisch die in Hochglanzzeitschriften dargestellte Welt ist, erzählt Abrahamson in einem Interview mit der kanadischen Zeitung The Globe and Mail von dem Architekten, der zwei Apartments hatte: eines, in dem er lebte, und eines für Fotoaufnahmen.

… Vohs und ihre Kollegen entdeckten andererseits, dass Teilnehmer, die sich in einem ordentlichen Büro aufhielten, mehr Geld für einen wohltätigen Zweck spendeten und sich häufiger für gesündere Snacks entschieden (einen Apfel statt einen Schokoriegel). Grace Chae und Juliet Zhu von Universitäten in Vancouver und Peking zeigten außerdem, dass Probanden an einem unaufgeräumten Arbeitsplatz impulsiveres Kaufverhalten an den Tag legten, bei einem Reaktionstest langsamer waren und bei einer schwierigen Aufgabe weniger lange durchhielten als Personen, die sich in einer ordentlichen Umgebung befanden. Sie deuten ihre Ergebnisse so, dass Unordnung die Selbstkontrolle beeinträchtigt. Anders gewendet könnte man jedoch sagen: Impulsivität mag bei Routineaufgaben stören, fördert aber vermutlich den Einfallsreichtum.

… Das so genannte Messie-Syndrom, an das mancher beim Stichwort Unordnung denkt, zeichnet sich ebenfalls in erster Linie dadurch aus, dass die Betroffenen zwanghaft „Gegenstände mit fraglichem Nutzwert“ horten, wie es in Beschreibungen des Problems heißt.

Ordnungsliebende Menschen sortieren also oft voreilig Dinge ein, die sie nie wieder brauchen.

… (Manche von Dions Probanden reduzierten ihren Stress, indem sie nur grobe Einteilungen trafen, etwa „Werkzeug“ oder „Spielzeug“ als Oberbegriff für den Inhalt von Schränken oder Kisten verwendeten.)

Whittaker stellte im Zuge seiner Forschung übrigens fest: „Bei einigen Leuten findet das Archivieren nur statt, wenn sie Sekretariatsunterstützung erhalten.“ Könnte es sein, dass Chefs, die leere Schreibtische befürworten, dies auch deshalb tun, weil sie die Kosten des permanenten Ordnunghaltens (den Zeit- und Arbeitsaufwand) nie am eigenen Leib zu spüren bekommen?

Bei den zu Anfang erwähnten Studien von Vohs und Chae handelte es sich interessanterweise um von Fremden erzeugtes Durcheinander. Möglicherweise hätte sich eine von den Probanden selbst gestaltete Umgebung etwas anders ausgewirkt.

Ein gutes Beispiel dafür, wie segensreich es sein kann, wenn man Mitarbeitern jegliche Freiheit lässt, ist das vielleicht „kreativste“ Gebäude der Welt, das so genannte Building 20. Es befand sich jahrzehntelang auf dem Gelände des Massachusetts Institutes of Technology (MIT). Eine Reihe von späteren Nobelpreisträgern forschten dort, Amar Bose entwickelte seine Lautsprecher und Harold Edgerton (der Erfinder des Blitzlicht-Stroboskops) experimentierte mit Hochgeschwindigkeitsfotografie. Dabei war es im 2. Weltkrieg zur Erforschung von Radar und Ähnlichem hastig zusammengezimmert worden – nicht umsonst nannten es manche den Sperrholzpalast. Weil das Gebäude von der Universität vernachlässigt wurde, kümmerte es niemanden, wenn die Erfinder der Atomuhr kurzerhand mehrere Zwischendecken entfernten, die ihnen im Weg waren, oder wenn Physiker, ohne zu fragen, elektrische Leitungen dorthin verlegten, wo sie sie brauchten. Jerome Lettvin und Timothy Leary malten psychedelische Bilder auf die Wände, um die künstlerischen Auswirkungen von LSD zu studieren. Lettvin scherzte über das Gebäude: „Man könnte es als den Mutterleib des Instituts betrachten. Es ist irgendwie chaotisch, aber bei Gott, es ist fruchtbar!“

… Trotzdem mögen wir Unordnung nicht. Warum? Einerseits wirkt sie bisweilen geradezu unmoralisch oder wird so hingestellt und ist oft nicht schön anzusehen. Andererseits ist sie unter Umständen anstrengend und verunsichert. Anarchie auf den Straßen à la Monderman fühlt sich riskant an, auch wenn sie es nicht ist.

Ich habe schon vor Abgabe des Manuskripts eine ganze Menge gekürzt. Falls Interesse besteht, kann ich gerne auch noch einiges davon hier im Blog veröffentlichen. Dieses Interesse können Sie zum Beispiel unter den entsprechenden Posts bei Facebook und G+ bekunden 🙂

Der nächste Blogpost enthält erst einmal, wie gesagt, meine wichtigsten Quellen und weitere ergänzende Informationen.

Heilige Werte – Sie verbinden und sie grenzen aus

ph1216Wie im vorherigen Post versprochen, hier nun die wichtigsten Quellen zu meinem Psychologie-Heute-Artikel Im Namen heiliger Werte sowie im Anschluss daran weitere interessante Funde zum Thema, die ich gemacht habe, als der Artikel schon fertig war.

Die wichtigsten Quellen:

Jesse Graham, Jonathan Haidt/Sacred Values and Evil Adversaries: A Moral Foundations Approach/ In: Shaver P, Mikulincer M, editors. The Social Psychology of Morality: Exploring the Causes of Good and Evil. New York: APA Books. 2012.

Jeremy Ginges, Hammad Sheikh, Scott Atran, Nichole Argo/ Thinking from God’s perspective decreases biased valuation of the life of a nonbeliever/ PNAS/113/2016/316-319/10.1073/pnas.1512120113

Scott Atran/The Devoted Actor: Unconditional Commitment and Intractable Conflict across Cultures/ Current Anthropology/57(suppl. 13)/2016/10.1086/685495 ((mehr Angaben gibt es nicht, weil online-Veröff.))

Hammad Sheikh, Ángel Gómez, Scott Atran/Empirical Evidence for the Devoted Actor Model/ Current Anthropology/57(suppl. 13)/2016/ 10.1086/686221

Scott Atran/On the Front Line Against ISIS: Who Fights, Who Doesn’t, and Why/The Daily Beast/2016/((keine anderen Angaben, weil keine wiss. Zeitschrift, Link: http://www.thedailybeast.com/articles/2016/04/19/on-the-front-line-against-isis-who-fights-who-doesn-t-and-why.html ))

Scott Atran on Youth, Violent Extremism and Promoting Peace (Scott Atrans Rede vor dem UN-Sicherheitsrat 2015): http://blogs.plos.org/neuroanthropology/2015/04/25/scott-atran-on-youth-violent-extremism-and-promoting-peace/

Scott Atran, Jeremy Ginges/ Religious and Sacred Imperatives in Human Conflict/Science/336/2012/855-857/DOI: 10.1126/science.1216902

Hammad Sheikh, Jeremy Ginges, Alin Coman, Scott Atran/Religion, group threat and sacred values/Judgment and Decision Making/7/2012/110–118/,  http://journal.sjdm.org/12/12305/jdm12305.html

Jeremy Ginges, Scott Atran/War as a moral imperative (not just practical politics by other means)/Proc. R. Soc. B/2011/1-9/10.1098/rspb.2010.2384

Scott Atran, Robert Axelrod/Reframing Sacred Values/Negotiation Journal/24/2008/221-246/10.1111/j.1571-9979.2008.00182.x

Philip E. Tetlock/Thinking the unthinkable: sacred values and taboo cognitions/Trends in Cognitive Sciences/7/2003/320-324/http://dx.doi.org/10.1016/S1364-6613(03)00135-9

Daniel M. Bartels, Douglas L. Medin/Are Morally Motivated Decision Makers Insensitive to the Consequences of Their Choices?/Psychological Science/18/2007/24-28/10.1111/j.1467-9280.2007.01843.x

Katja Rost, Lea Stahel, Bruno S. Frey/Digital Social Norm Enforcement: Online Firestorms in Social Media/PLoS One/11/2016/10.1371/journal.pone.0155923

Interessante spätere Funde zum Thema, die mit dem zu haben, was ich in meinem Artikel beschreibe:

Ein Tweet mit einem Auszug aus dem ZEITMagazin zum Thema, was alles ein heiliger Wert werden kann.

Der Artikel Why scientists are losing the fight to communicate science to the public und daraus besonders zwei Sätze: „It’s more about who we are and our relationships than about what is right or true.“ „the charlatans have already recognised the need, and have built the communities that people crave.“ Und ein interessanter Gedanke: „Most science communication isn’t about persuading people; it’s self-affirmation for those already on the inside. Look at us, it says, aren’t we clever? We are exclusive, we are a gang, we are family. … It’s tribalism.“

Der Deutschlandfunk-Beitrag Wir oder die über die zunehmende Polarisierung in der Türkei: „Türken gegen Kurden, Säkulare gegen Religiöse, Erdogan-Fans gegen Erdogan-Gegner. “

Auch wenn es die Themen des Artikels vermutlich nur streift, erscheint mir das Buch Tribe: On Homecoming and Belonging von Sebastian Junger in diesem Zusammenhang sehr interessant. Allerdings habe ich es noch nicht gelesen, sondern nur gehört, was Junger in einem Interview dazu gesagt hat.

Ergänzt am 10.11.16, weil es mir gut zur Überschrift dieses Posts zu passen scheint: The fear that propelled Donald Trump requires no logic (wobei ich die Überschrift irreführend finde).

Ergänzt am 16.11.16: Hier noch ein Link zu einem sehr ausführlichen Artikel von Jonathan Haidt, der erschien, nachdem mein Artikel fertig war: When and Why Nationalism Beats Globalism. Sehr ausführlich, mit Hinweisen auf interessante Forschungsergebnisse, auch wenn ich mir nicht sicher bin, was Haidts Schlussfolgerungen angeht. Interessant fand ich zum Beispiel diese Studie von Karen Stenner, die Haidt so beschreibt:

In one set of experiments she asked Americans to read fabricated news stories about how their nation is changing. When they read that Americans are changing in ways that make them more similar to each other, authoritarians were no more racist and intolerant than others. But when Stenner gave them a news story suggesting that Americans are becoming more morally diverse, the button got pushed, the “authoritarian dynamic” kicked in, and they became more racist and intolerant. For example, “maintaining order in the nation” became a higher national priority while “protecting freedom of speech” became a lower priority. They became more critical of homosexuality, abortion, and divorce.

Ergänzt am 8.12.16: Why We Love Moral Rigidity.

Heilige Werte – Wurzel schwer lösbarer Konflikte

ph1216 Das Dezember-Heft von Psychologie Heute enthält meinen Artikel über Heilige Werte. Als Wissenschaftlerin (ich bin Biologin) bin ich immer wieder erstaunt und manchmal auch schockiert, wenn Menschen Vernunftgründen oder Fakten nicht zugänglich sind. Meine Recherche zum Thema Heilige Werte hat mir geholfen zu verstehen, wie es dazu kommen kann und dass wir alle moralische Grundsätze haben, von denen wir unter keinen Umständen abrücken wollen.

Auch warum es diese Werte gibt, habe ich dadurch verstanden: Sie halten kleine und große Gruppe (zum Beispiel Religionsgemeinschaften oder Staaten) zusammen und ermöglichen es, dass wir Menschen, mit denen wir nicht verwandt sind oder die uns sogar fremd sind, vertrauen und mit ihnen zusammenarbeiten. Mehr dazu, wie gesagt, in Heft 12/16 von Psychologie.

Wie üblich enthält dieser erste Post zu dem Artikel die Outtakes, also die Passagen, die es aus Platzgründen nicht ins Heft geschafft haben. Dieses Mal sind es besonders viele, weil ich das Thema so wichtig und so spannend fand. Weiterlesen

Besonders infam: gefälschte Impfstoffe

TODLICHE IMITATE - 2000Am letzten Freitag erst habe ich bei einer Lesung aus meinem Thriller Ohne Skrupel unter anderem eine Passage vorgelesen, in der ein nigerianischer Arzt sagt:

„Mein Alptraum ist, dass wir einmal einen Impfstoff bekommen, der gefälscht ist. Bis jetzt hatten wir da Glück.“ Er sah Coris ungläubigen Blick. „Doch, es gibt Leute, die absolut keine Skrupel haben. Es ist gar nicht lange her, da hat jemand in den Philippinen Wasser als Grippeimpfstoff verkauft.“

Diesen Fall gab es tatsächlich. Nachzulesen zum Beispiel hier und hier. Weiterlesen

Aha-Momente – Wie sie entstehen und wie wir sie herbeiführen können

Das Juli-Heft von Psychologie Heute enthält meinen Artikel Aha! Wenn der Groschen fällt. Als Journalistin und als Krimiautorin, kurz: als Kreative, bin ich auf gute Einfälle angewiesen. Deshalb war die Recherche zu diesem Artikel nicht nur interessant für mich, sondern auch besonders nützlich. Habe ich den bestenJob/die besten Jobs auf der Welt, oder was? 😉

Wie üblich enthält dieser erste Post zu dem Artikel die Outtakes, also die Passagen, die es aus Platzgründen nicht ins Heft geschafft haben. In einem zweiten Post verrate ich meine wichtigsten Quellen und gebe Hinweise auf einige Zitate und Links, die ich erst nach dem Schreiben gefunden habe.

Genug der Vorrede. Hier sind die Outtakes: Weiterlesen

Überraschung! Das unterschätzte Gefühl, das das Leben lebenswert macht (Outtakes)

PH0516Hier also, wie im vorigen Post versprochen und wie üblich bei neuen Artikeln von mir, die Outtakes aus meinem Psychologie-Heute-Beitrag „Überraschung!“. Passagen also, die es aus Platzgründen nicht ins Heft geschafft haben. Im Gegensatz zu Printmedien kennt das Internet glücklicherweise keine Begrenzungen 😉

Los geht’s:

Überraschung ist ein rätselhaftes Gefühl mit vielen Facetten. Einerseits verunsichert sie, andererseits kann sie Freude und Glück intensivieren. Kinder – und nicht nur sie – lernen aus ihr. Kurz: Sie gibt unserem Leben Würze und sorgt dafür, dass es nicht langweilig wird.

Unser Leben ist gleichzeitig ärmer und reicher an Überraschungen als das unserer Vorfahren. Der technische Fortschritt und speziell die Digitalisierung sorgen dafür, dass Veränderungen immer schneller auf uns einprasseln. In immer kürzeren Abständen sind wir mit Neuerungen konfrontiert, im Beruf und auch in der Freizeit. Wer arbeitet schon noch auf dieselbe Art und Weise wie vor 25 oder auch nur zehn Jahren? Wer hört noch Musik oder schaut Videos wie in der gar nicht so weit zurückliegenden Vergangenheit? Weiterlesen

Überraschung! Das unterschätzte Gefühl, das das Leben lebenswert macht

Das Mai-Heft von Psychologie Heute enthält meinen Artikel Überraschung! Er basiert unter anderem auf dem Buch Surprise: Embrace the Unpredictable and Engineer the Unexpected von Tania Luna und LeeAnn Renninger.

Ich fand das Thema sehr spannend und habe eine Menge Neues und Nützliches gelernt. In einem zweiten Post in den kommenden Tagen werde ich hier im Blog einige Passagen veröffentlichen, die es aus Platzgründen nicht ins heft geschafft haben.

Jetzt aber erst einmal für, die die es interessiert meine weiteren Quellen:

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